Wandern für die Anderen

Gemeinsam ein Zeichen gegen Hunger setzen

Mit dem jährlich stattfindenden Hungermarsch oder auch dem „Wandern für die Anderen“ möchten wir gemeinsam mit Ihnen, ein Beitrag für die Überwindung von Hunger und Krankheit in der Welt leisten. Zu diesem Hungermarsch laden wir insbesondere die Bevölkerung der Kirchengemeinden Hardheim-Höpfingen und Walldürn herzlich ein. Mitstreiter aus Nah und Fern sind ebenso herzlich willkommen!

Jährlich werden von den Verantwortlichen verschiedene Hilfsprojekte ausgewählt und am Veranstaltungstag den Teilnehmern vorgestellt. Die erbetenen Spenden, kommen diesen Projekten zu Gute!

Hungermarsch 2020

20.09.2020
Treffpunkt: St.Ägidius Kirche Höpfingen
Beginn: 09:30 Uhr

Hinweis zum Hungermarsch 2020:

Bedingt durch Corona findet keine Wanderung statt. Dennoch werden die untenstehenden Projekte von den jeweiligen Ansprechpartnern in Höpfingen vorgestellt und weiterhin betreuet.

Welche Projekte werden 2020 unterstützt?

Finanzierung von Ausbildung in Nicaragua

In den Schulen der Stiftung Chinandega 2001

Zur Zeit werden in drei Schulen, fünf Werkstätten u.a. mehr als 700 Jungen und Mädchen vom Kindergarten bis zum Abschluss – je nach Leistung – mit Abitur oder handwerklicher Ausbildung betreut. Die Finanzierung dieser Maßnahmen ist nur durch Spenden möglich.

Im Norden des Landes verfolgt die Stiftung Chinandega 2001 seit vielen Jahren das Ziel, die Kinder zu „retten“, indem ihnen gesunde Nahrung, medizinische Versorgung und vor allem Schul- und handwerkliche Ausbildung geboten wird.

Über das Land Nicaragua

Das kleine 6-Millionen Land Nicaragua zählt zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Dort wühlt ein Heer von Menschen (und Tieren) in den verdorbenen Abfällen nach Essen oder verkäuflichen Wertstoffen.

Heidi Rusnak

Schulprojekt: BAKEF-Zentrum

Urganda

Pfarrer Thomas Barungi unterhält in Uganda das Schulprojekt BAKEF. Das Zentrum beherbergt 180 Kinder, die von einem Team, beste-hend aus 15 Personen, betreut werden.

Die Einrichtung wird sehr gut angenommen, aber leider reichen die vorhandenen Gebäude und oft auch das Geld für die Verpflegung nicht aus. Daher sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Erschwert wird die Situation wegen der Hungersnot in einigen Teilen Ostafrikas.

In diesem Zusammenhang: über 1,2 Mio. Flüchtlinge haben Uganda erreicht.

Pater Thomas Burungi – Uganda

Ein Leben lang Reis

Bangladesch

Hunger ist für 26 Millionen Menschen in Bangladesch Realität. Das akzeptieren wir nicht!

Frauen der ärmsten Familien bekommen vom NETZ-Projekt Startkapital: eine Kuh oder Pachtland für den Reisanbau, Hühner, Gemüsesetzlinge und Obstbäume.

Dazu Schulungen in Landwirtschaft sowie in Frauen- und Bürgerrechten. Mit dem Startkapital erwirtschaften sie Einkommen und schaffen eine sichere Existenz, Bildung für ihre Kinder und eine Zukunftsperspektive. In Dorfgruppen organisiert fordern die Frauen ihre Rechte und unterstützen andere.

Das NETZ – Höpfingen

Hilfe für die Schwestern

in Kwamndolwa

Für ihren späteren Einsatz als Krankenschwestern, Erzieherinnen oder Lehrerinnen benötigen die Novizinnen des Klosters eine qualifizierte Ausbildung mit Prüfungen an den Hochschulen in Tansania.

Da an allen Institutionen Schulgeld zu bezahlen ist, sind die Eltern der Klosterschülerinnen und die Kongregation der Schwestern damit überfordert.

Die Oberin der „Schwarzen Schwestern von den Usambarabergen“, Sr. Gaspara, bittet deshalb mit einem Teil des Erlöses ihrem Kloster zu helfen.

mehr Informationen zum Hilfsprojekt Kwamndolwa

Anton Fach, Walldürn und Oberin Sr. Gaspara – Kwamndolwa

Sie können am Hungermarsch nicht teilnehmen, wollen uns aber unterstüzen?

Nicht nur mit der Teilnahme an dem Hungermarsch können Sie uns bzw. die Projekte mit einer Spende finanziell unterstützen. Hierfür sind Spendenkontos bei den beiden regionalen Bankhäuser eingerichtet .

Weitere Informationen über die Spendenmöglichkeiten erhalten Sie auf unserer Spedenseite.


Wie läuft ein Hungermarsch ab?

Wechselnde Treffpunkte und Wanderungen

Der Auftakt eines Hungermarschs bildet ein gemeinsamer Festgottesdienst. Dieser wird in einer der zahlreichen Kirchen der Seelsorgeeinheit Hardheim – Höpfingen und Walldürn gefeiert.

Gottesdienst Hungermarsch 2019
Gottesdienst zum Auftakt des Hungermarsch 2019

Fußmarsch

Nach dem Festgottesdienst beginnt der eigentliche Fußmarsch. Die Länge des Marsch ist abhängig von der festgelegten Route und beläuft sich auf max. 5km.

Der Hungermarsch bietet eine gute Gelegenheit sich mit den Teilnehmern untereinander bzw. mit den Verantwortlichen der Missionsarbeit über Land und Leute auszutauschen.

Gemeinsames Mittagessen

Eine Zwischenstation bzw. das Ende der Wanderung wird mit einem gemeinsamen Eintopfessen mit Erfirschungen in den Pfarr- und Gemeindesälen eingenommen. Neben der warmen Mahlzeit wird eine reichhaltige Kuchentheke den Teilnehmer geboten.

Informationen über die Arbeit des Fördervereins

Die Teilnehmer und Interessierte erhalten an diesem Tag Hintergundinformationen zu den aktiven und bereits abgeschlossenen Projekten und werden über die konkrete Arbeitsweise des Fördervereins infomiert.

Schautafeln informieren die Besucher über die Hilfsprojekte des Hungermarsch 2020
Hungermarsch 2020: Schautafeln statt Wanderung